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STOPP! Windräder im Pfälzerwald NEIN DANKE!

Unsere Change.org-Petition richtet sich an die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer und Anne Spiegel (Grüne)

Unsere Petition unterschreiben

Dank zahlreicher Unterstützer verzeichnet unsere Onlinepetition aktuell über 18.000 Stimmen (Stand: 29.6.2021).
Jedoch gibt es viele, die ebenso gerne unterschreiben möchten, aber nicht unbedingt online. Auch erhalten wir Anrufe und Emails von Menschen, die gerne Unterschriften für uns sammeln und/oder Unterschriftenlisten auslegen möchten.
Senden Sie uns einfach eine entsprechende Nachricht über unser Kontaktformular.


Der Pfälzerwald

Eine einzigartige Landschaft,
ein Schatz für künftige Generationen !

 

Luitpoldturm (ca. 35 m) versus Windindustrieanlage (ca. 200 m) © csign/IPP

Wie?
Gibt es schon die erste Windindustrieanlage im Biosphärenreservat Pfälzerwald?
Und in direkter Nachbarschaft vom Luitpoldturm?

Im Leewe nedd!
Noch ist diese Anlage nur virtuell auf dem Rechner eines unserer Mitglieder entstanden.

Nabenhöhe dieses Prachtexemplares beträgt ca. 140 m und die Gesamthöhe etwas über 190 m. Damit zählt sie jedoch schon zur älteren Generation, da die aktuellen Standardanlagen in ihrer Gesamthöhe noch einmal gut 50 m obendrauf setzen.

Allerdings war dieses Größenverhältnis in einer vollständig sichtbaren, realistischen Darstellung leider nicht übertragbar.
Die Anlage wäre einfach zu groß!


Auf nach Clausen zur Kundgebung
„Windräder im Pfälzerwald – Nein danke!“ am 11. Juli 2021 auf dem Gelände des Fußballclubs

Beginn: 14.00 Uhr   Einlaß ab 13.00 Uhr


Worum geht es?

Die Landschaft des Pfälzerwaldes ist einmalig: prägende Landschaftsbilder, einzigartige Natur, historische und neue Kulturgüter. Dieser Schatz muss bewahrt werden und den kommenden Generationen erhalten bleiben. Damit dies gelingt, müssen die Menschen im Pfälzerwald, die Menschen in der nahen und weiten Umgebung einbezogen werden.

Weshalb besonderer Schutz?

Landschaft – was bedeutet uns dieses Wort? Wir Pfälzer reden einfach vom Pfälzerwald und meinen damit die nahezu ganz bewaldeten weiten Höhenzügen und Bergkuppen, die grünen Täler, die dünne, auf wenige Orte konzentrierte Besiedlung. Der Naturpark Pfälzerwald, rund 1800 km² groß, ist vielfältig; er wirkt harmonisch, weil es hier nur wenig Brüche gibt und die Siedlungsbauweise menschliche Größenverhältnisse weitgehend wahrt.

Was ein Naturpark ist, wissen wir so ungefähr, haben einen großen Landschaftspark vor Augen. Der Pfälzerwald wurde zudem als „Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen“ von der UNESCO geschützt (ausgenommen die nördlichsten Ausläufer). In einem Biosphärenreservat sollen die Biodiversität gewahrt, das gesellschaftliche Zusammenleben gefördert und die Ressourcen wirtschaftlich erfolgreich genutzt werden. Mit dieser Zielsetzung sind zwangsläufig auch Veränderungen der Landschaft verbunden. Doch hat das UNESCO-Komitee gleichzeitig erklärt, dass es gerade die besondere Landschaft des Pfälzerwaldes für schützenswert hält und darum massive Eingriffe wie Windräder mit dem Biosphärenreservat-Status unvereinbar sind.

Das novellierte Landesentwicklungsprogramm schließt seit seiner Verabschiedung am 04.07.2017 Windräder im Pfälzerwald nun aus. Vorausgegangen war ein jahrelanger Kampf, der sich ausgezahlt hat.

Die Landschaft wird jedoch zunehmend vom Ausbau des Straßennetzes sowie der Ausdehnung von Gewerbe- und Wohnsiedlungen erfasst. Das bedeutet Zerschneidung und Minderung von Lebensräumen sowie ästhetische Brüche. Diese Entwicklung wird noch verschärft durch zunehmende Verluste an Naturgütern, zum Beispiel Biotope und alte Baumbestände sowie an Kulturgütern, wie historische Ortsbilder und Häuser.

Entwicklung ist aus wirtschaftlicher Sicht und Sicht der Bürger nötig. Doch wird dieser große Erholungsraum – besonders wichtig für die Menschen in den Ballungsräumen am Rhein – dadurch zunehmend abgewertet. Das trifft dann auch den Tourismus, eine wichtige Einnahmequelle der Region. Eine sanfte Tourismusentwicklung ist gefragt.

Was ist zu tun?

Wir wollen die Menschen in und um den Pfälzerwald – besonders in den nahen Ballungsräumen am Rhein – auf diese Entwicklung aufmerksam machen, drohende Verluste ins Bewusstsein bringen. Gemeinsam müssen wir die Entscheider in den Kommunen, den Landkreisen und in Mainz zum Umdenken bewegen:

Der Pfälzerwald mit seinen Natur- und Kulturgütern muss erhalten und zugleich den Menschen im Pfälzerwald eine nachhaltige Entwicklung ermöglicht werden!

Ihre Initiative Pro Pfälzerwald


Wer sind wir?

Die Initiative Pro Pfälzerwald (IPP) hat sich im Oktober 2011 gegründet.

Wir

  • arbeiten unabhängig,
  • sind keiner Partei,
  • keinem Verband
  • und keinem Wirtschaftsunternehmen verpflichtet.

Als gemeinnütziger regionaler Naturschutzverband setzen wir uns für die Bewahrung und nachhaltige Entwicklung des Pfälzerwaldes ein.

Unterstützen Sie uns, damit wir gemeinsam diesen großen Schatz bewahren können!